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Unterwegs in München
Folgende Besichtigungen finden dieses Semester statt:
Eine Zeitreise durchs Dreimühlenviertel
Zwischen Schlachthof und Isar liegt ein spannendes Viertel Münchens. Architektonisch beeindruckt es durch besondere Bauten aus der späten Gründerzeit, die den Charme vergangener Jahrzehnte bewahren. Historische Einblicke in die Nutzung der Stadtbäche, Mühlen, erste Fabriken, Arbeiterleben und Metzgerhandwerk, versteckte Kapellen und Friedhöfe, der gemächlich fließende Westermühlbach, das „Volkswohnen“ und das Kreszentia-Stift begleiten uns auf unserem Weg durch diesen Stadtteil. Einige politisch aktive Münchnerinnen der Frauenbewegung haben hier gewohnt. Zum Abschluss schauen wir noch kurz in den Alten Südlichen Friedhof.
Treffpunkt: Zenettistr./Ecke Thalkirchner Str., Bushaltestelle Zenettistr. Buslinie 62.
Termin: Gruppe 1: Do. 8.10., 10.00 Uhr
Bayerisches Nationalmuseum – Kunst im Mittelalter
Uns erwartet in den nach vier Jahren wiedereröffneten Sälen eine atmosphärisch dichte Zeitreise ins Mittelalter durch die Präsentation herausragender Bestände. Gleichzeitig lassen sich die architektonischen und gestalterischen Ursprünge des Bayerischen Nationalmuseums entdecken. Vor fast 100 Jahren wurden die Malereien weiß überstrichen und sind nun wieder freigelegt. Die Sammlung mittelalterlicher Kunst im Bayerischen Nationalmuseum gehört zu den bedeutendsten in Deutschland und lädt in ihrer neuen Präsentation zum Staunen ein. Die Kunstwerke sind geprägt vom christlichen Weltbild dieser Zeit, das Eingang in die Kunst und Kultur gefunden hat. Ergänzen werden wir unsere Führung mit dem Besuch einer Studioausstellung zur Hinterglasmalerei von Fride Wirtl-Walser. Die Werke laden zu einer abwechslungsreichen Entdeckungsreise ein.
Treffpunkt: Bayerisches Nationalmuseum, Prinzregentenstraße
Termin: Gruppe 1: Do. 12.11. 10.15 Uhr
Recht und Gerechtigkeit – Der Justizpalast
Das neobarocke Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts im Auftrag des Prinzregenten Luitpold vom Architekten Friedrich von Thiersch entworfen und errichtet. Das veränderte Rechtssystem nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 war die Ursache. Mit seiner markanten Eisen- und Glaskuppel ist es nicht nur von außen ein prächtiger Anblick. Auch im Inneren beeindruckt es mit seiner prächtigen Lichthalle und imposanten Treppen, die sich über vier Stockwerke mit fast 500 Räume erstreckt. Wir besuchen den Saal, in dem an die Prozesse gegen Sophie und Hans Scholl und andere Mitglieder der „Weißen Rose“ erinnert wird. Die neu eröffnete Ausstellung "Willkür im Namen des Deutschen Volkes erinnert an die Opfer und bietet ausführliche Informationen zur Aushöhlung rechtsstaatlicher Prinzipien während der NS-Diktatur in München und zur Aufarbeitung nach 1945.
Vom Justizpalast aus hat man einen schönen Blick auf den Alten Botanischen Garten. Hier erinnern wir uns an die Industrieausstellung von 1851 und den fürchterlichen Brand von 1931, dem der Glaspalast mit hunderten von Gemälden zum Opfer fiel.
Treffpunkt: Justizpalast, Haupteingang, Prielmayerstr. 7
Termin: Gruppe 1: Do. 10.12. 10.00
Künstler und Industrielle - Die Villen von Adolf von Hildebrand, Franz von Stuck und Hugo Kustermann und anderen
Ende des 19. Jahrhunderts entstand in Bogenhausen ein neues Villenviertel. Hier fand der Bildhauer Adolf von Hildebrand ein geeignetes Grundstück, um seine Pläne für sein außergewöhnliches Wohn- und Atelierhaus im Heimatstil verwirklichen zu können. Um 1900 ein Treffpunkt der Münchner Gesellschaft, beherbergt die Villa heute die Monacensia, das Literaturarchiv der Stadt München. Hinter dem Friedensengel baute Franz von Stuck seine Künstlervilla mit großem Atelier und prachtvollem Garten. In der vor kurzem generalsanierten Villa werden heute wieder bedeutende Ausstellungen gezeigt. Zwischen beiden besonderen Häusern liegen noch einige bemerkenswerte Villen berühmter Zeitgenossen. Die Villen Stuck und Hildebrand besuchen wir.
Treffpunkt: Stuckvilla, Prinzregentenstr. 60
Termin: Gruppe 1: Do. 14.01. 11.00 Uhr
Bier, Kirche und Polizei
In einem kleinen Gebiet rund um die Löwengrube trifft man seit langer Zeit auf Vieles was München prägte und prägt. Hier braute Georg Brey sein Bier, ehe es zu einer Weltmarke aufstieg. Der Dom wurde zum Wahrzeichen und religiösen Mittelpunkt der Stadt und das Polizeipräsidium an der Ettstraße wahrt seit 112 Jahren Gesetz und Ordnung. Bei unserem Rundgang befassen wir uns unter anderem mit der Entstehung und wechselvollen Geschichte der Frauenkirche, die wir auch innen besuchen und des Polizeipräsidiums, das auf dem ehemaligen Konvent des Augustinerklosters steht. Da darf der Klosterwirt zum Abschluss nicht fehlen.
Treffpunkt: Löwengrube 17
Termin: Gruppe 1: Do. 18.02. 10. 00 Uhr
- Status:
Warteliste - Kursnummer: 262-2311
- Kursbeginn: Do., 8.10.2026, 10:00 Uhr
- Kursende: Do., 18.2.2027, 12:00 Uhr
- Kursdauer: 5 Termine
- Kursleitung: Anton Rottenkolber
- Kursort: Treffpunkt: siehe Anschreiben
- Gebühr: 65,00 € / 49,00 € ermäßigtzzgl. Eintrittsgebühren
Kurstermine 5
| Termin | Datum | Uhrzeit | Ort |
|---|---|---|---|
| Termin-Nummer: 1 | Donnerstag, 08.10.2026 | 10:00 - 12:00 Uhr | Treffpunkt: siehe Anschreiben, , |
| Termin-Nummer: 2 | Donnerstag, 12.11.2026 | 10:00 - 12:00 Uhr | Treffpunkt: siehe Anschreiben, , |
| Termin-Nummer: 3 | Donnerstag, 10.12.2026 | 10:00 - 12:00 Uhr | Treffpunkt: siehe Anschreiben, , |
| Termin-Nummer: 4 | Donnerstag, 14.01.2027 | 10:00 - 12:00 Uhr | Treffpunkt: siehe Anschreiben, , |
| Termin-Nummer: 5 | Donnerstag, 18.02.2027 | 10:00 - 12:00 Uhr | Treffpunkt: siehe Anschreiben, , |
