Kursdetails
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Bitte eintreten: Unterwegs in München

Anmeldung möglich (6 Plätze sind frei)

Kursnr. J23001
Beginn Do., 13.10.2022, 10:00 - 12:00 Uhr
Dauer 5x
Kursort Treffpunkt: siehe Anschreiben
Gebühr 60,00 €
Alternativkurse

Kursbeschreibung

Neuhausen – Vom Dorf zum Stadtteil und Künstlerviertel
Neuhausen war bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts ein kleiner Ort. Durch die Ansiedlung von Industriebetrieben war bis zur Eingemeindung nach München im Jahr 1890 aus dem Bauerndorf ein Arbeiterviertel geworden. Der Bauboom verbunden mit einer steigenden Einwohnerzahl führte um 1900 zu zahlreichen repräsentativen Gebäuden der Gründerzeit. Der Friedhof und die Kirche St. Winthir waren einst das Dorfzentrum, hier sind berühmte Münchner begraben, denen wir bei einem kleinen Rundgang begegnen werden. Unweit davon steht eine der modernsten Kirchen Bayerns mit dem weltweit größten Kirchentor, die Herz-Jesu-Kirche. Seit mehr als 15 Jahren ist sie eines der Wahrzeichen der Stadt. Im Kleinod Gern wurde zwischen 1890 und dem Ersten Weltkrieg Reihenhaussiedlungen von dem Bauunternehmen Heilmann und Littmann geplant und gebaut. Fast 50 der insgesamt geplanten 280 Häuser waren für bildende Künstler mit Atelierfenstern vorgesehen. Berühmte Namen, die für die Satirezeitschrift „Simplizisimus“ zeichneten und schrieben begegnen, uns hier.
Treffpunkt: Rotkreuz-Platz am Brunnen
Donnerstag, 13.10., 10.00 Uhr

Schwanthaler Höhe, auch Westend genannt
Das Westend ist der einzige Münchner Stadtteil, der nicht aus einem Dorf hervorgegangen ist. Die Isarhangkante wurde besonders Ende des 19: Jahrhunderts im Zuge der Ansiedlung großer Unternehmen mit der entsprechenden Nachfrage nach Arbeitskräften besiedelt. Kamen über Jahrzehnte die jungen Männer aus den strukturschwachen Gebieten Bayerns, so waren es ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts Italiener, Griechen und Türken. Viele Baugenossenschaften haben hier günstige Wohnungen gebaut. Neben Genossenschaftsbauten lernen wir die „Junggesellenburg“ von Theodor Fischer und die Kirchen St. Rupert und Auferstehung kennen. Wir entdecken Murals, multikulturelle Einrichtungen, das kleinste Theater Münchens, den Augustinerbrauerei und entlang der Schwanthaler Straße liebenswerte Lokale, so das Ladencafe Marais mit dem Inventar eines Kurzwarenladens aus den 20er Jahren. In der Ligsalzstraße treffen wir auf ein interessantes Wohnprojekt, das im Rahmen des Mietshäusersyndikats verwaltet wird. Abschließend besuchen wir den Bavariapark und das ehemalige Messegelände kennen.
Treffpunkt: Georg Freundorfer Platz
Donnerstag, 10.11., 10.00 Uhr

Glanz und Gloria im Bayerischen Nationalmuseum
Das Bayerische Nationalmuseum ist eines der größten Museen in Deutschland und wurde von Gabriel von Seidl von 1894-1900 erbaut. Die Altstadt bietet zahlreiche Hinweise auf Wohnorte und Werkstätten berühmter Künstler, deren Werke einst Münchner Palais, Schlösser, Klöster und Kirchen schmückten und die im Museum betrachtet werden können. So zum Beispiel das mittelalterliche Stadtmodell von Sandner, die überlebensgroßen Figuren von Roman Anton Boos und Johann Baptist Straub, die Marienbilder von Ignaz Günther aus dem Münchner Dom. Exquisite Möbel und Uhren zeugen vom Luxus und Selbstverständnis der absolutistischen Herrscher.
Treffpunkt: Eingangshalle Nationalmuseum
Donnerstag, 8.12., 10.00 Uhr

Münchner Residenz, Teil 2 - Die Inszenierungen der Herrscher
Die prächtigen Räume der Residenz sind ein bedeutendes Raumkunstmuseum. Bei einem Rundgang spüren wir anhand ausgewählter Räume den persönlichen Schicksalen, den Idealen und dem Machtbewusstsein und Selbstverständnis der bayerischen Herzöge, Kurfürsten und Könige nach und sehen, wie die Künstler ihrer Zeit dies umgesetzt haben. Unser Rundgang führt u.a. zur Allerheilgen-Hofkirche, zum mächtigen Kaisersaal und den Steinzimmern, der Reichen Kapelle und das mittelalterliche Nibelungenlied können wir bildreich in fünf Sälen erfahren. Den Abschluss bildet die Ahnengalerie, wo alle zu sehen sind, die bei den Wittelsbachern Rang und Namen hatten.
Treffpunkt: Residenzmuseum, Eingangshalle
Donnerstag, 12.1., 10.00 Uhr

München –Von der Weinstadt zur Bierstadt oder von der Kirche ins Wirtshaus
Bier und Wein war lange Zeit ein Nahrungsmittel für das Volk, war es doch keimfrei und damit „gesund“. Während im Mittelalter der saure Wein beim einfachen Volk Vorrang hatte, trat ab dem 16. Jahrhundert der Konsum und die Herstellung von Bier in den Vordergrund. Ab Ende des 19. Jahrhunderts war der Siegeszug des Bieres nicht mehr aufzuhalten. Die „Bierbarone“ ließen um 1900 weltweit Bierpaläste bauen, um dem Münchner Bier neue Absatzmärkte zu öffnen.
Wir erkunden im „Alten Hof“ die Geburtsstätte des Hofbräus, im Münchner Ratskeller die „Wein und Bier-Fresken“, im Augustiner die Architektur eines Bierpalastes, beim Donisl den Weg von einer Weinwirtschaft zum Bierpalast. Beim heutigen Weißbräu, dem früheren Maderbräu erfahren wir von der Bierrevolution und im Sterneckerbräu von der Bedienung Coletto und dem politischen Nebenzimmer. In einem der ältesten Häuser Münchens ist das Bier- und Oktoberfestmuseum untergebracht, das wir nach Möglichkeit besuchen.
Treffpunkt: Sendlinger Tor
Donnerstag, 9.2., 11.30 Uhr

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